Straßenmusik und Kinderfest
Wer das TFF in voller Breite erleben möchte, sollte sich jeden Tag die Zeit nehmen, durch die Altstadt und das restliche Gelände zu schlendern. Heute stoße ich dabei auf wunderbare Straßenmusiker und viele, viele Kinder.
Am Güntherbrunnen spielt das Ensemble „Cobario“ aus Wien. Es ist besetzt mit zwei Gitarren und einer Geige. Französische Gitarrenklänge erinnern an die Filmmusik aus Chocolat. Dazu kommen östlich, spanisch und orientalisch angehauchte Melodien auf der Geige. Aber auch klassische Elemente sind zu entdecken. Von ruhig melancholisch bis würzig frisch nehmen die drei Musiker die Menschenmenge, die sich versammelt hat, mit auf eine Reise nach Ungarn. Alle tanzen und fordern nicht nur eine, sondern zwei Zugaben. Nähere Informationen gibt es hier: www.cobario.com
Weiter geht meine Entdeckungstour zur Kleinkunstbühne. Hier spielt gerade das Duo „Mäkkelä“ auf. Mit Gitarre und Kontrabass präsentieren die zwei Musiker finnische Songs aus der Feder des Sängers.
Vor dem Festivalbüro bleibe ich bei einem Bläseroktett hängen, das scheinbar zufällig hier ausgepackt hat. Begleitet werden die acht jungen Musiker von zwei Schlagwerk-Spielern. Den Spaß, den die Musiker sichtlich haben, tragen sie direkt ins Publikum, als sie spielend durch die Menge laufen und tanzen. Ihre Musik bezeichnen sie selber als Guggenmusik; darauf deutet zumindest der Schriftzug am Tuba-Schallbecher.
Das größte Spektakel allerdings erlebe ich auf dem Kinderfest. So viele kleine Menschen auf einem Fleck! Da wird getanzt, gesungen, gelacht, gebastelt, gemalt, musiziert, gegessen, gespielt. In einem riesigen Kochtopf können die Kleinen plantschen. Unter einem Zelt wurde ein riesiger Sandkasten aufgehäuft. Auf einem Teil der Wiese wird gewerkelt und gehämmert: Fleißige Handwerker zimmern hier einen meterlangen Tunnel aus Holz. Und im Zirkuszelt wird mit dem Safi Theatre und dem Circus Bombastico getanzt und gesungen.
Kommentare
Einen Kommentar schreiben